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Über den Tellerrand geschaut …

Schlechte Aussichten

gastautor

In Berlin, wo man sich bisher über zerkratzte Scheiben in Bussen und Bahnen ärgern musste, packte mich diesmal der Ärger über eine Unsitte, die ich bisher nur in Köln – meiner Heimatstadt – erdulden musste. Zu Werbezwecken – also aus kommerziellen Gründen – werden Scheiben mit Folien beklebt. Mir bereitet das nicht nur Ärger wegen der schlechten Durchsicht, sondern auch Übelkeit durch optische Irritationen, wenn man teils klare Sicht hat, teils aber durch eine gepunktete und verdunkelte Folie blicken muss. Wer hat sich das ausgedacht und setzt das gnadenlos um? Touristen, aber auch Einheimische, wünschen einen unverstellten Blick auf die Stadt, in der man unterwegs ist. Sehe ich das falsch, dass das nur Leute veranlassen können, die nur die Einnahmen im Blick haben, aber selbst nie den ÖPNV benutzen und sich mit unverstelltem Blick per Dienstwagen durch die Stadt bewegen.

rosipul

Bitte kein Leistungsschutzrecht in Deutschland, danke!

allgemein

Am heutigen Tag wird der Bundestag über das sogenannte Leistungsschutzrecht (LSR) beraten.
Ein Leistungsschutzrecht hätte jedoch zur Folge das Nachrichten im Internet versanden, weil dieser Qualitätsjournalismus (Qualität kommt wohl anscheint eher von Qual) sich ja gegen Google schützen muss.

Da der Gesetzesentwurf auch suchmaschinenähnliche Contentagregatoren einschließt wird nun auch auf Webseiten und Angebote wie shortnews.de scharf geschossen.

Blogger sind nun jedoch ausgenommen (im ursprünglichen Entwurf waren sie noch enthalten…), das bedeutet das nicht-gewerbliche Blogger (doch wie definiert sich in diesem Zusammenhang gewerblich?) wohl nicht zur Kasse gebeten werden. Als Gewerblich kann sich aber nach meiner Rechtsauffassung auch betrachten, wer mit Werbung auch nur Kleinstbeträge im Jahr verdient, damit wird im Umkehrschluss auch auf Blogger geschossen.

Heute ist ein Punkt erreicht, an dem alle Blogger/Webseitenbetreiber und andere an einem Strang ziehen müssen…

 

KVB-Blog.de unterstützt hiermit offiziell die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (kurz: IGEL).


IGEL Banner

Webfundstück bei der DSW21 :: Warum kann unsere KVB das nicht?

In meiner Recherche für die kommende Erweiterung von KVB-Blog.de auf NRW (kommt allerdings erst im Sommer/nach dem Abitur in den 1. 3 Abiturfächern, eventuell auch erst später), bin ich ich beim Unternehmen DSW21 (Dortmunder Stadtwerke) auf einen offiziellen interaktiven Linienplan gestoßen. Link zum interaktiven Netzplan: netzplan-dortmund.de.

Warum, kann das die DSW21 als Mitglied des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr anbieten,
wohingegen die KVB so etwas ähnliches nicht gebacken kriegt (nun gut das Liniennetz von Köln ist größer, aber mit einer geeigneten Umsetzung sollte die KVB etwas ähnliches erreichen können, wenn sie nur wollte).

 

Schwarzfahren eindämmen bei BKV Rt.

In Budapest versucht die Budapesti Közlekedési Zártkörűen Működő Részvénytársaság (kurz: BKV Rt.) das Problem des Schwarzfahrens auf eine interessante Art und Weise, die die KVB in dieser Form überhaupt nicht praktiziert zu begegnen.

Und zwar werden an bestimmten Haltestellen der U-Bahn Kontrollen der Personen die die U-Bahn betreten und selbige auch wieder verlassen durchgeführt, da sich die Punkte der Kontrolle jedoch immer wieder verändern kann man die Kontrollen der BKV Rt. nicht vorausberechnen. In den Abendstunden bis in den Morgen hinein werden in den Strassenbahnzügen (seien es nun die Combino Züge von Siemens oder die alten Tatra Züge werden) Kontrollen beim Einstieg der Fahrgäste von Personen mit Uniform und gelber Warnweste durchgeführt.

Im Vergleich zu den Kölner Verkehrsbetrieben, bei denen die Kontrolleure nur selten eine korrekte Uniform tragen, scheinen die Kontrolleure der BKV Rt. ihre Uniform korrekt zu kennen, sie haben sogar ein Namensschild mit Dienstausweis um den Hals hängen.

Die Kölner Kollegen hingegen tragen, wie ich bereits öfters gesehen habe, relativ häufig eine etwas legere Version ihrer Uniform, natürlich ohne Namensschild oder Dienstausweis.

Dadurch bedingt das die BKV Rt. recht häufig Haltestellen kontrollierte, wurde ich innerhalb der 5 Tage (strenggenommen konnten wir Abflug-bedingt nur bis Donnerstag Abend ÖPNV fahren) mehr als 10 mal so oft kontrolliert wie von der KVB in den letzten 15 Monaten.

Jetzt kann man natürlich argumentieren das Budapest nicht Köln sei, doch kriegt die BKV Rt. es hin, dass obwohl Budapest 1,7 Millionen Einwohner hat (im Vergleich zu Köln wo es nur etwa eine Million Einwohner sind) vergleichsweise viele Kontrollen durch zu führen.

Und der Erfolg scheint der BKV Rt. ja auch recht zu geben, so habe ich persönlich nicht mit bekommen, wie ein Schwarzfahrer von den Kontrolleuren während der Kontrollen aufgegriffen wurde.

Webcode: 00000X

 

Interessanter Ansatz, günstigere Tickets für Touristen

Ich habe in Budapest einige neue Eindrücke gesammelt , was den ÖPNV angeht.

So werden in Ungarn Wochen Tickets allen Anschein nach für Touristen in Budapest für 4.600 ungarische Forint (dies entspricht ungefähr, je nach Wechselkurs 15,70 – 17,00 Euro).

Der Vorteil des Wochentickets der BKV Rt. ist, dass das Ticket eine ganze Woche (sprich 7 Tage) und jeweils von 0 – 24 Uhr gilt. Ein normales Ticket verfällt jedoch sobald man aus dem Fahrzeug der BKV Rt. aussteigt (sei es ein Kofferbus, ein Oberleitungsbus, eine Straßenbahn oder ein Fahrzeug einer der 3 Metro Linie).

 

 

Ein Oberleitungsbus der BKV Rt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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DSW21 als Mitglied im VRR

Ich möchte mal wieder etwas zu einem anderen Unternehmen schreiben,
weil einige von euch wohl denken ich hätte etwas gegen die KVB.

Nach einigem Rätselraten über eine Route vom Dortmunder Flughafen Richtung Dortmunder Hauptbahnhof und dank einer Ortskundigen Person sind wir mit einem Bus der DSW21 zu einer U-Bahnstation in der Nähe gefahren und von dort aus dann noch mit einer U-Bahn gefahren.

Das Tarifsystem der DSW21 habe ich bis heute noch nicht verstanden, auch wenn ich es schön finde, das ein Ticket doch nur 2,30€ kostet, wenn man dies mit Köln und der KVB in Relation setzt.

Aber verstanden habe ich dieses System nicht, vielleicht sollte der DSW21 hier noch Aufklärungsarbeit leisten….

 

Webcode: 00000Z

ÖPNV in Budapest :: Kontrolleure ohne Überraschung

Ich war wie ich vergangene Woche bereits geschrieben hatte,
vom vergangenen Sonntag bis zum gestrigen Morgen in Budapest.

Dort habe ich wie auch schon auf Twitter geschrieben, einiges über den ÖPNV in Budapest und Lösungsansätze für den ÖPNV in Köln kennen gelernt.

So wird in der Budapester Metro (M1, M2 und M3) stichprobenartig (aber haltestellenbasiert) eine Kontrolle der Fahrscheine beim herunterfahren/herauffahren  mit der Rolltreppe durchgeführt. (Dies hatte unter anderem auch mehrmals zur Folge das ich mehrmals beim Einsteigen und beim Aussteigen von den Kontrolleuren kontrolliert wurde).

Hierzu muss am Rande erwähnt werden, dass man in Budapest ein neues Ticket erwerben muss, wenn man aus einem Fahrzeug aussteigt und in ein anderes Fahrzeug einsteigt.

 Webcode: 000010

Auf geht es nach Budapest!

Vorwort:

Zum Zeitpunkt an dem ich den Artikel geschrieben habe,
war ich noch in Köln und habe mich auf die Kursfahrt nach Budapest/Ungarn vorbereitet.

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Ich habe mich schon im Vorfeld über den ÖPNV in Budapest informiert, und war erst einmal erstaunt (so gibt es sogar 3 Metro-Linien in Ungarn, eine vierte Linie befindet sich, gemäß Wikipedia-Artikel derzeitig noch im Bau.).
Im Wikipedia Artikel wird allerdings auch erwähnt, dass die Busse ein Alter von 15 Jahren nur selten unterschreiten, ebenso wird im Artikel erwähnt, dass die BKV Rt. (das Budapester Öffentlicher-Personen Nahverkehrs-Unternehmen) gebrauchte Straßenbahnen von der Stadtbahn Hannover erworben hat.

 

Bei der BKV Rt. gibt es nur normale Einzeltickets und Dauerkarten aus Papier (die Einzeltickets verlieren zudem ihre Gültigkeit, sobald der betreffende Passagier ausgestiegen ist.)

Ältere Mitmenschen (65-Jahre und älter) fahren in Budapest in allen ÖPNV Verkehrsmitteln der 2. Klasse umsonst.

 

Wenn ich zurück bin, werde ich hierüber noch genauer berichten und dann noch etwas dazu schreiben, und meine persönlichen Eindrücke schildern.

Webcode: 000013

Neuer Sport für KVB Kunden: Ticket Lotterie und Kampf mit dem Automaten…

Heute habe ich mich mal dazu entschlossen, den Bus der Linie 131 Richtung Höningen von Rodenkirchen Siegfriedstr. um 13:21 zu nehmen.

Also eingestiegen und los geht es (nun ja so einfach ist es in meinem Falle nun doch nicht: da ich mir wie jedes mal ein Ticket ziehen muss.).
Nun gut, dachte ich und tat was sich gehört und ging an den Automat und wollte mir ein EinzelTicket Erwachsener Preisstufe 1b – 2,50€ ziehen. Also habe ich drauf gedrückt und was erscheint: 4er Ticket Erwachsener Preisstufe 1b – 9,00€. Also nochmal auf ein drücken von Zurück & Abbrechen hat der Automat überhaupt nicht reagiert, dann drücke ich wieder auf EinzelTicket Preisstufe 1b und werfe 2,50€ in den Automat (dann merkte ich das schon wieder ein 4er Ticket ausgewählt war. Also wieder kämpfen mit dem Automat damit ich mein Geld wieder kriege. Nun gut dann drückte ich auf EinzelTicket Kurzstrecke und stellte fest das tatsächlich ein EinzelTicket 1b ausgewählt war, seitdem bin ich ein Fan von kapazitiven Touchscreens, wobei das bei der KVB wohl eher Hitscreens sind (weil einfach berühren war bei dem Automat schon gar nicht mehr drin, da er darauf so gut wie gar nicht reagiert hat).

Webcode: 00001O

Die Kölner Verkehrsbetriebe und die AssRoute…

Durch einen Tweet vom Twitterer @saskani bin ich auf den doch durchaus absonderlich klingenden Namen des Fahrplan Auskunftsystems der KVB aufmerksam geworden.

 

So heißt das Script assroute.cgi, dies könnte für englischsprachige Besucher unter Umständen befremdlich klingen (mit einem Script eine Fahrtroute zu planen, was mit dem Namen Arschloch-Fahrtstrecke.cgi benannt worden ist).

Bei meiner Recherche nach der AssRoute bin ich auf einen Beitrag des Kollegen Kellergeist vom 01.09.2008 zu diesem Thema gestoßen, innerhalb der Kommentar wurde daraufhin geklärt, das assroute.cgi nichts mit Arschloch zutun hat.

Viel mehr steht ASS bei der KVB für Auskunfts-Service-System, ok auch wenn die Abkürzung durchaus merkwürdig erscheint.

 

Webcode: 00001R

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