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[Fahrscheine, bitte] :: Wenn Kontrolleure übers Ziel hinausschiessen
Unfreundliche Kontrolleure in der Bahn sind ja nun für mich schon nichts mehr neues. Doch heute morgen haben es die Kontrolleure in der Linie 18 es doch ein kleines bisschen übertrieben.
Die Linie 18 wird von mir nur zum Umsteigen für gerade einmal eine Station genutzt, deswegen habe ich keine großartige Zeit, mich da auch lange Diskussionen bezüglich der Kontrolle einzulassen. Heute wurde ich jedoch genau in der Linie 18 kontrolliert, bzw. die Kontrolleure sind hier mit mir zusammen eingestiegen.
Da ich ohne jede Diskussion an der nächsten Station wieder aussteigen wollte, habe ich den beiden Kontrolleuren mein Ticket sofort als ich sie bemerkt habe gezeigt.
Da es sich bei meinem Ticket um eine Wochenkarte handelt, wurde der Verdacht geäußert ich hätte ein Ticket für KW 6 / 13 übermalt für KW 8 / 13. Alleine diese Verdächtigung hätte ich, wäre ich nicht auf dem Weg zur Arbeit gewesen, genauer geahndet. Sprich ich hätte die Polizei gerufen und eine Anzeige, gegen die zwei übereifrigen Kontrolleure erstattet (natürlich hätte ich auch nichts mehr bis zum eintreffen der Polizei dazu gesagt) das war ja quasi eine falsche Anschuldigung nebst Beschuldigung eine Urkundenfälschung begangen zu haben.
Die Vermutung der Kontrolleure hat sich natürlich nicht bestätigt (zum Beispiel dadurch das ein gültiges Ticket auch für die KWs, 2,3,4,5,6 und 7 in der Kundenkarten-Mappe hatte und dadurch, dass das vermeintliche KW 6 Ticket am vergangenen Freitag (15.02) erworben wurde (also in der KW 7!). Dass man bei der KVB auch Tickets für Wochen im voraus kaufen kann hat sich wohl noch nicht herum gesprochen bei den Kontrolleure.
Liebe KVB, kennen eure Kontrolleure auch nur im Entferntesten die geltenden Gesetze? Ich glaube nämlich eher nicht:
Zum Einem die Unschuldsvermutung: (Art. 6 II EMRK)
Recht auf ein faires Verfahren
[…]
(2) Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.
Quelle: EMRK / DeJure.org
Zum Anderem den daraus Abzuleitenden Rechtsgrundsatz:
In dubio pro reo
Im Zweifel für den Angeklagten
Aber Kontrolleure glauben ja heute noch, sie haben das Recht Personalien aufzunehmen (das Recht schon, jedoch bin ich nicht verpflichtet einem einfachen Kontrolleur Auskunft zu erteilen).
Statement zur KVB Image-/Dialogkampagne
Vor einigen Wochen startete die KVB eine neue Dialogkampagne zum Thema Umwelt.
Die KVB hat zu diesem Zweck vermehrt Plakate aufgehangen, in denen wichtige Informationen und Fakten (oder das was die KVB dafür hält. Anmerkung der Redaktion).
Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema gänzlich enthalten, doch in Verbindung mit der kommenden Fahrpreiserhöhung tut sich hier ein sehr interessantes Bild auf (Geld welches als ÖPNV Unternehmen, dass sowieso von der Stadt und damit letzten Endes vom Steuerzahler gestützt wird nicht in Massen zur Verfügung steht ausgeben, um an der anderen Stelle den ehrlichen zahlenden Kunden weiterhin mehr zu belasten…).
Beispiele für die Dialogkampagne der KVB:
Braucht der Kölner die KVB?
=> Im Schnitt 208 mal im Jahr
Wer fährt schon mit der KVB?
=> Im letzten Jahr “nur” 275 Millionen!
Wie die KVB, zu der Erhebung dieser Zahlen kommt, ist mir in der Tat ein Rätsel…
Dass die KVB hier (abgesehen davon, dass die Zahlen wohl völlig aus der Luft gegriffen sind) von merkwürdigen Tatsachen ausgeht, dürfte dem aufmerksamen Bürger ja sehr wohl auf aufgefallen sein.
Davon mal abgesehen, dass man hier wohl davon ausgegangen ist, dass jeder Kölner schon mit der KVB gefahren ist (ca. 1 Million Einwohner), so sind anscheinend auch Säuglinge und Senioren vermehrt mit der KVB gefahren sein sollen (ich kenne zumindest 4 Kölner die nicht in genanntem Maße 2011 bzw. 2012 mit der KVB gefahren sind). Zudem fällt auch auf, dass die KVB nur davon ausgeht, dass es sich ausschließlich um Kölner handelt, die mit der KVB unterwegs sind.
Dass es in Köln beispielsweise etwa zu Fußballspielen, oder Messen (wie etwa der GamesCom) eine erhöhte ÖPNV-Nachfrage, insbesondere auch von nicht Kölnern hat, wird außer Acht gelassen. Ebenso vergisst die KVB auch, dass es auch KVB-Kunden aus dem Umfeld von Köln gibt (Troisdorf/Brühl/Hürth/Leverkusen/Wesseling/Niederkassel/Bornheim), etwa Berufspendler…
Nun möchte ich abschließend noch einmal zu der Zahl 275 Millionen Kunden kommen:
Wie genau kommt die KVB auf diese Zahl?
Natürlich, wenn es nur einfache Fahrten geben würde, wäre es ja noch gerade so machbar (Personen die schwarzfahren fallen aber hier auch schon raus), aber es gibt im VRS auch Tickets wie das Jobticket, das Azubiticket, das Monatsticket, das Wochenticket, Gruppentickets, 4er Tickets, und Tagestickets. Hierbei wird die Erhebung wohl eine grobe Vermutung oder eine gewagte Schätzung sein, da man hier keinesfalls auch nur im Entferntesten auf eine annähernd genaue Zahl kommen kann.
Ich möchte schließen mit den Worten, welche oft Winston Churchil zugesprochen werden aber wofür es keinen abschließenden Beleg gibt:
„Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“
KVB erhöht zum 01.01.2013 wieder einmal die Preise
Hier nun einmal die Einzeltickets für Erwachsene als Vergleichswerte:
Ticket – neuer Preis (Quelle: Preistabelle vom 01.01.2013) – alter Preis (Quelle: Preistabelle vom 01.01.2012) – (Anmerkung der Redaktion):
Die Kurzstrecke (K) kostet nun 1,90€, anstatt 1,80€ wie bisher (+ 0,10€).
Das CityTicket (1b) kostet nun 2,70€ anstatt 2,60€ wie bisher (+ 0,10€).
Das CityPlusTicket (2b) kostet nun 3,70€, anstatt 3,60€ wie bisher (+ 0,10€).
Das RegioTicket (3) kostet nun 4,80€, anstatt 4,60€ wie bisher (+ 0,20€).
Das RegioTicket (4) kostet nun 7,40€, anstatt 7,10€ wie bisher (+ 0,30€).
Das RegioTicket (5) kostet nun 10,80€ anstatt 10,40€ wie bisher (+ 0,40€).
Interessant ist, das die Steigungstendenz zur Erhöhung 2012 im Vergleich zu 08/2011 beibehalten wurde (sehr nett) (wenn das so weitergeht kostet 2014 das K-Ticket 2,00€ und das Regioticket 5,00€….).
Was für eine Station (!) :: Die neu eröffnete Station Rathaus der künftigen Nord-Süd Stadtbahn (aktuell Linie 5)
Nachdem im letzten Jahr die Station Breslauer Platz/Hauptbahnhof als erste Station der neuen Nord-Südstadtbahn in Betrieb ging (KVB-Blog.de berichtete), weihte die KVB am Sonntag Morgen die neue Station Rathaus ein.
Diese Station wird aktuell ausschließlich von der Linie 5 angefahren (der Linienweg wurde bei der Linie 5 in soweit geändert, als dass sie nun ab Dom Hauptbahnhof direkt zur neuen Station Rathaus fährt (die Stationen Breslauer Platz/Hauptbahnhof und Reichensberger Platz werden seit dem Fahrplanwechsel nicht mehr von der Linie 5 bedient).
Nun gestern habe ich mir die Station genauer angesehen, da ich für ein Bewerbungsgespräch ohnehin in der Kante der Innenstadt war, und weil ich noch ein Weihnachtsgeschenk für meinen Vater gesucht hatte (deswegen hatte ich ein Tagesticket, aber dazu komme ich noch in einem weiteren Artikel bei KVB-Blog). Ich bin am Friesenplatz in die Linie 5 eingestiegen, und dachte mir erst einmal. man, was ein alter Zug. Doch als ich dann an der Destination Rathaus ankam, dachte ich, ich wäre in einem Raumschiff (was ein Prachtbau…). Die KVB gibt sich auch ziemlich mühe daraufhin zuweisen, dass der Breslauer und der Reichensberger Platz nicht mehr von der Linie 5 bedient wird (man soll spätestens am Dom in die Linien 18 und 16 umsteigen…). Dies mag für den Reichenberger Platz ja noch sinnvoll sein aber für den Breslauer Platz (der ja quasi nur die Rückseite des Hauptbahnhofs darstellt und problemlos zu Fuß von Dom/Hbf erreicht werden kann)…
Übrigens scheinen am Rathaus 2 Tunnel zu existieren (auch wenn bislang nur einer davon als Kopfbahnhof in Betrieb genommen wurde), denn Hinter einer Trennwand in der Station scheint sich ein 2. Tunnel zu verbergen (wie an dem Tunnelschild nahe der Trennwand zu sehen ist.). Macht ja anders auch keinen Sinn, da es sich ja nicht um eine Ring Bahn handeln soll, sondern um eine Strecke die eine klar definierte Start- und Endhaltestelle besitzt.
Wer nicht weiß was eine Ringbahn ist, sollte sich einmal die Ring S-Bahnen in Berlin ansehen…
Gut, wenn man es eigentlich besser weiß…
In den letzten Tagen und Wochen musste ich zu einigen Bewerbungsgesprächen und Einstellungsgesprächen im Kölner Stadtgebiet. Hierbei hat es mich auch nach Deutz verschlagen.
Da ich mich nicht immer so gut auskenne wie in der Innenstadt, berechne ich bei der Auskunftsseite die Fahrt (Umstiege etc.).
Im hier vorliegenden Fall hat es mich in das Gebiet rund um die Lanxess Arena verschlagen (hierfür würde sich der Bahnhof Köln-Messe Deutz bzw. die Straßenbahnhaltestelle Deutz Messe / Lanxess Arena empfehlen. Da ich aber was etwas testen wollte habe ich einfach die Adresse eingeben und siehe da, ich soll zur Haltestelle Deutz-Kalker Bad und das Stück wieder zurück gehen (obwohl mir sogar als Anfahrt Deutz Messe/Lanxess Arena vorgeschlagen wurde, im Anschreiben).
Na ja die KVB macht das ja schon gut, zumal das Ganze vom Bahnhof Deutz-Messe / Lanxess Arena deutlich näher ist…
Und das Verbot gilt doch
Schon seit einigen Monaten gilt in den Bussen und Bahnen der KVB ein striktes Ess und Trinkverbot. Jedoch kann man gemütlich seine Mittagspause mit einer Portion Pommes und Limonade genießen, ohne dass etwas vom Triebfahrzeugführer / Busfahrer kommt. Aber nein: Gestern hat ein Busfahrer der Linie 121 (Richtung Neusser Straße/Gürtel) am U/S/Busbahnhof Chorweiler drei Jugendliche (ca. 15 – 16 Jahre alt) aus dem Bus geworfen, da diese sich warmes Essen aus einem Kartoffelhaus im Einkaufszentrum “City-Center”, welches keine 20m vom Bbf. entfernt ist, gönnten. Und ich war erstaunt, dass das Verbot doch durchgesetzt wird…
^Bahnportal
Webcode: 00002X
Interessantes zur Fahrpreiserhöhung…
Die Fahrpreise wurden ja bekanntlich mit Wirkung zum 01.01.2012 erhöht, jedoch bin ich vergangenen Samstag, das war nebenbei erwähnt der 07.01.2012, (gegen 17:00 Uhr) noch zum alten Tarif gelöst.
Seit gestern sind die Tickets jedoch aller zum neuen Tarif, erstaunlich das dies pünktlich nach dem Ferienende passiert sein muss.
MfG
Thomas Müller
Schülerfahrt Linie 131 Höningen Siedlung 13:24 Uhr ab Gymnasium Rodenkirchen wohl mit dem Fahrplanwechsel gestrichen
Gestern ist mir aufgefallen, dass die KVB wohl mit dem Fahrplanwechsel die Schülerfahrt mit der Linie 131 in Richtung Höningen ab Gymnasium Rodenkirchen (vorm Lehrerparkplatz in der Siegfriedstr.) werktags um 13:24 Uhr gestrichen hat.
So warteten gestern etwa 50 Schüler vergeblich an der Haltestelle und warteten vergeblich, der Gelenkbus, welcher auf der Weißer Str. verkehrte, fuhr aus diesem Grunde halb leer ab, denn die Schüler warteten an dem seit mittlerweile 2 1/2 Jahren angestammten Ort in der Siegfriedstr.
Dieses Verwirrspiel hatte natürlich auch zur Folge, dass der normale Bus Linie 131 (13:26 Uhr) maßlos überfüllt war.
Webcode: 00002Q
