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Servicequalität oder ins Leere laufende Verfahren? Was ist sinnvoller?
Ich habe mir weitergehende Gedanken zum Schreiben vom KVB Anwalt von heute morgen gemacht:
1) scheint die KVB hier auf Masse zu setzen, Personen die sich nicht ausweisen können werden nicht zur Feststellung der Personalien mit zur Polizei genommen (obwohl die KVB Mitarbeiter nur zur Aufnahme von Personalien legitimiert sind, solange die nicht Verfahrensgehilfenberechtigungen vorlegen sind Schwarzfahrer zu keiner Zeit verpflichtet sich auszuweisen, glauben sie anscheinend sich alles erlauben zu dürfen…).
2) laufen aufgrund von Namensmissbrauch / falschen Namen viele Verfahren ins Leere, wobei jedoch Kosten enstehen.
3) Verfahren die ins Leere laufen sind Kosten die, die KVB an den Steuerzahler und den Kunden etwa in Form von Preiserhöhungen weitergibt.
4) Möchte ich noch einmal auf die Tipps an die KVB von vergangenen Juli hinweisen, mehr brauche ich da eigentlich nicht mehr zu sagen…
[Eine Mütze Schlaf, bitte…] Wenn man denkt es kann nicht schlimmer kommen… Fortsetzung von: Wer ist Thomas Miller
Liebe KVB, ich liebe euch auch, insbesondere dann wenn man was von euch lernen kann…
Heute erhielt ich (mal wieder) einen Brief von eurem lieben Rechtsanwalt, bezüglich des Falls vom 24.05.2012 bei dem ein gewisser Thomas Miller schwarzgefahren sein soll (ja, der Fall den über den ich am 20.07.2012 hier schon berichtet habe). Der Brief von eurem Rechtsanwalt der auf den 02.05.2013 datiert ist erhielt ich am heutigen Tag also dem 08.05.2013, was schon eine riesige Leistung ist, wenn man bedenkt das dies 5 (in Worten fünf Tage sind)…
Das dieser Brief überhaupt angekommen ist, grenzt schon an ein Wunder da die Adresse ziemlich falsch ist Thomas Miller und 50997 Hochkirchen…
Das Hochkirchen zu Köln gehört (schon zumindest seit 1990 ist der KVB / bzw. eurem Rechtsanwalt nicht bekannt), ich bin jetzt am überlegen was ich mit euch machen soll, weil so ein Fall mit der KVB hat mich dazu veranlasst Anfang 2011 mit dem KVB-Blog anzufangen… Andauernd hat man mit euch Scherereien, zumal ihr ziemlich unbelehrbar seid, damals (Anno 2010) hatte ich der KVB, dies schon mitgeteilt, dann im vergangenen Jahr und jetzt wollt ihr schon wieder Geld von mir.
Schön ist auch, dass die KVB inzwischen fast ein ganzes Jahr verstreichen lässt, bis die Nachforderungen gestellt werden (auch wenn es inkl. Zinsen auch nur 80€ wären, übrigens genauso viel wie 2010 bei dem Fall wo gerade mal 4 Monate dazwischen lagen…).
Interessant wäre bestimmt es auf eine Ladung ankommen zu lassen, die dürfte ja vermutlich nicht einmal ankommen (aber riskieren werde ich da nichts…).
Die ganz eigene (Geruchs-)Note der KVB Linien
Gestern morgen hatte es schon auf Twitter kommuniziert, die Busse und Bahnen der KVB haben es mir aktuell angetan.
=> Nein, nicht wirklich so wir ihr jetzt vielleicht denkt, sondern vielmehr was den Geruch der einzelnen Bahnen und der einzelnen Busse angeht.
Folgendes ist mir aufgefallen:
Linie 12: Angenehmer Geruch, allerdings für mich unbrauchbar, da sie nicht über den Chlodwigplatz fährt (wegen Umstieg).
Linie 16: Muffiger, teilweise übler Gestank (eher ungern von mir genutzt)
Linie 15: Angenehmer Geruch (meine Präferenz)
Linie 18: Ebenfalls ziemlich muffig allerdings nicht so ein übler Geruch wie bei der Linie 16
Statement zur KVB Image-/Dialogkampagne
Vor einigen Wochen startete die KVB eine neue Dialogkampagne zum Thema Umwelt.
Die KVB hat zu diesem Zweck vermehrt Plakate aufgehangen, in denen wichtige Informationen und Fakten (oder das was die KVB dafür hält. Anmerkung der Redaktion).
Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema gänzlich enthalten, doch in Verbindung mit der kommenden Fahrpreiserhöhung tut sich hier ein sehr interessantes Bild auf (Geld welches als ÖPNV Unternehmen, dass sowieso von der Stadt und damit letzten Endes vom Steuerzahler gestützt wird nicht in Massen zur Verfügung steht ausgeben, um an der anderen Stelle den ehrlichen zahlenden Kunden weiterhin mehr zu belasten…).
Beispiele für die Dialogkampagne der KVB:
Braucht der Kölner die KVB?
=> Im Schnitt 208 mal im Jahr
Wer fährt schon mit der KVB?
=> Im letzten Jahr “nur” 275 Millionen!
Wie die KVB, zu der Erhebung dieser Zahlen kommt, ist mir in der Tat ein Rätsel…
Dass die KVB hier (abgesehen davon, dass die Zahlen wohl völlig aus der Luft gegriffen sind) von merkwürdigen Tatsachen ausgeht, dürfte dem aufmerksamen Bürger ja sehr wohl auf aufgefallen sein.
Davon mal abgesehen, dass man hier wohl davon ausgegangen ist, dass jeder Kölner schon mit der KVB gefahren ist (ca. 1 Million Einwohner), so sind anscheinend auch Säuglinge und Senioren vermehrt mit der KVB gefahren sein sollen (ich kenne zumindest 4 Kölner die nicht in genanntem Maße 2011 bzw. 2012 mit der KVB gefahren sind). Zudem fällt auch auf, dass die KVB nur davon ausgeht, dass es sich ausschließlich um Kölner handelt, die mit der KVB unterwegs sind.
Dass es in Köln beispielsweise etwa zu Fußballspielen, oder Messen (wie etwa der GamesCom) eine erhöhte ÖPNV-Nachfrage, insbesondere auch von nicht Kölnern hat, wird außer Acht gelassen. Ebenso vergisst die KVB auch, dass es auch KVB-Kunden aus dem Umfeld von Köln gibt (Troisdorf/Brühl/Hürth/Leverkusen/Wesseling/Niederkassel/Bornheim), etwa Berufspendler…
Nun möchte ich abschließend noch einmal zu der Zahl 275 Millionen Kunden kommen:
Wie genau kommt die KVB auf diese Zahl?
Natürlich, wenn es nur einfache Fahrten geben würde, wäre es ja noch gerade so machbar (Personen die schwarzfahren fallen aber hier auch schon raus), aber es gibt im VRS auch Tickets wie das Jobticket, das Azubiticket, das Monatsticket, das Wochenticket, Gruppentickets, 4er Tickets, und Tagestickets. Hierbei wird die Erhebung wohl eine grobe Vermutung oder eine gewagte Schätzung sein, da man hier keinesfalls auch nur im Entferntesten auf eine annähernd genaue Zahl kommen kann.
Ich möchte schließen mit den Worten, welche oft Winston Churchil zugesprochen werden aber wofür es keinen abschließenden Beleg gibt:
„Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“
KVB erhöht zum 01.01.2013 wieder einmal die Preise
Hier nun einmal die Einzeltickets für Erwachsene als Vergleichswerte:
Ticket – neuer Preis (Quelle: Preistabelle vom 01.01.2013) – alter Preis (Quelle: Preistabelle vom 01.01.2012) – (Anmerkung der Redaktion):
Die Kurzstrecke (K) kostet nun 1,90€, anstatt 1,80€ wie bisher (+ 0,10€).
Das CityTicket (1b) kostet nun 2,70€ anstatt 2,60€ wie bisher (+ 0,10€).
Das CityPlusTicket (2b) kostet nun 3,70€, anstatt 3,60€ wie bisher (+ 0,10€).
Das RegioTicket (3) kostet nun 4,80€, anstatt 4,60€ wie bisher (+ 0,20€).
Das RegioTicket (4) kostet nun 7,40€, anstatt 7,10€ wie bisher (+ 0,30€).
Das RegioTicket (5) kostet nun 10,80€ anstatt 10,40€ wie bisher (+ 0,40€).
Interessant ist, das die Steigungstendenz zur Erhöhung 2012 im Vergleich zu 08/2011 beibehalten wurde (sehr nett) (wenn das so weitergeht kostet 2014 das K-Ticket 2,00€ und das Regioticket 5,00€….).
Mir ist noch etwas aufgefallen…
Mir ist über Nacht noch etwas aufgefallen, die Schreiben der KVB, bezüglich des erhöhten Beföderungsentgeldes kamen immer in den Sommer Ferien (ich denke das ist kein Zufall, sondern eher die Spekulation über eventuelle Verzugszinsen…) .
2010 das Schreiben von Herrn H. im Auftrag der KVB AG, in welchem ich noch selbst schwarzgefahren sein soll (nur bin und war ich am selbigen Tag weder mit der 16 gefahren, noch um die Uhrzeit in der "ich" kontrolliert wurde.). Nach Aussage KVB wurde der Personalausweis überprüft (nein, nicht wirklich wie sich im nachhinein gezeigt hat…). Dieses Schreiben war die Initialzündung für einen KVB-Blog, denn dieses Verhalten geht nach meiner Auffassung gar nicht.
2012, das Schreiben, welches mir gestern zugegangen ist, dieses Mal war es auch ein Sonntag allerdings nicht am späten Abend sondern am frühen Abend.
Ich schliesse an dieser Stelle mit dem abschließenden Fazit vom gestrigen Artikel:
Liebe KVB, ein nett gemeinter Hinweis, eines ehrlichen Kunden, der immer wieder von euch belästigt wird:
Als Bürger ist man ausschließlich (einzig und allein), dazu verpflichtet sich gegenüber Strafverfolgungsbehörden (also etwa der Polizei) auszuweisen, und eure Studenten-Aushilfen die für euch “Schwerpunkt-Kontrollen” machen versuchen zwar eine Art “Hausrecht” auszuüben, sehen sich zwar autorisiert Personalien aufzunehmen, der Bürger ist dazu aber nicht verpflichtet. Da eure Aushilfen ihr Geld auch so bekommen, ist es es denen letzten Endes egal, ob und wie das Ergebnis des Verfahrens aussieht. Meiner Ansicht nach sollte man aufgrund dieser Nachlässigkeiten den unqualifizierten Angestellten die Verfahrenskosten vom Gehalt abziehen.
=> Dann, und nur dann sehe ich eine Chance das die sich auch ordnungsgemäß um Erlangung gültiger Daten bemühen…
Tipps für die KVB AG
Nachdem ich in meinem letzten Artikel meine, ich gebe es ja zu, gewisser Maßen rage abgelassen auf die KVB und deren Unfähigkeit zu Kontrollieren, und zwar so das sie sich nicht über ihre Kompetenzen stößt (Artikel).
Nachdem ich nun die Kritik geäußert habe, bin ich noch einmal bereit Verbesserungsvorschläge zu machen in Form eines
"5-Punkte Plans zu Kundenzufriedenheit"…:
- Stellt Fachkräfte ein… (Fachkräfte sind zumindest so kompetent, dass sie sich nicht ohne ordnungsgemäße Feststellung von Personalien zufrieden stellen.)
- Bezahlt eure Mitarbeiter besser oder beteiligt sie nur an erfolgreich abgeschlossenen Fällen
- Ein bisschen Freundlichkeit und Geduld würde euren Kontrolleurinnen und Kontrolleuren sicherlich auch gut stehen (vielleicht löst sich Punkt 3 ja wenn man Punkt 2 bearbeitet).
- Ihr solltet ehrlich gestanden öfters kontrollieren (und zwar nicht nur Schwerpunkt-artig) sondern regelmäßig (seit dem unter Punkt 3 verlinkten Artikel bin ich nicht mehr von der KVB kontrolliert wurden.
- Setzt auf einen Kundendialog mithilfe von Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter.
Wer zur Hölle ist dieser Thomas Miller? Und warum ist er an meiner Adresse wohnhaft?
Heute morgen, traf mich wieder einmal der Schlag!
Ich hatte wieder unvermittelter Maßen Post von meiner lieben KVB AG (ihr wisst schon das Unternehmen über das hier wiederholt schreibe),
und zwar sei nicht etwa ich, sondern ein Thomas Miller am 24.05.2012 um ca. 17:00 in der Straßenbahnlinie 16 in Fahrtrichtung Bonn Bad Godesberg schwarz gefahren.
Interessant ist, dass dieser Thomas Miller ausgerechnet an meiner Adresse wohnhaft ist und ich ihn noch nicht einmal kenne.
Ebenso ist bei uns aus der Familie in den letzten Wochen und Monaten (zumindest seit Anfang Mai) niemand mehr mit der Straßenbahnlinie 16 gefahren,
insofern gehe ich wieder mal von einem Namensmissbrauch aus, welchen ich auch in dieser Form bei der KVB-Köln anzeigen werde.
Ich bin gespannt wie viel Stress mir dieser Unsinn noch machen wird.
Ein Faktor ist an dieser Stelle noch interessant, beim letzten Mal wo ich ein derartiges Schreiben von der KVB Köln bekommen hatte,
bekam ich zunächst einmal nur ein Schreiben vom Rechtsanwalt der KVB und musste dort widersprechen (daraufhin wurde ich noch polizeilich Geladen, wo dann endgültig festgestellt wurde, dass es sich um einen Namensmissbrauch gehandelt hat).
Ist es wirklich so schwer, dass man persönliche Daten aufnimmt und diese eventuell auch in irgendeiner Form abzugleichen um sie zu Verifizieren? Oder ist es um so einfacher sich mit verärgerten Kunden herumzuschlagen? Kunden deren Namen von so lieben Mitmenschen die auf Kosten anderer ÖPNV fahren? Ein System, welches wie aus diversen Quellen bekannt ist, ohnehin vom Steuerzahler finanziert wird, basiert zwar darauf. Aber die Kosten für fehlgeleitete Verfahren (wegen Namensmissbrauch) werden im Endeffekt auch von der Allgemeinheit bezahlt
Ein nett gemeinter Ratschlag an die Kölner Verkehrs-Betriebe:
Was ist denn daran so schwierig einmal qualifizierte Arbeitskräfte für Kontrollen einzusetzen, welche nicht gelangweilte, lustlose und genervte Studenten und vermutlich ebenfalls schlecht-bezahlte Angestellte sind? Ist es wirklich so einfach sich mit Namensmisbrauch und ähnlichem herumzuschlagen, anstelle ausschließlich Verfahren wegen tatsächlicher Erschleichung einzuleiten?
=> Meine Antwort ist aus dem obigen offensichtlich: Sie lautet eigentlich verursacht der Einsatz von unqualifizierten Mitarbeitern nur Kosten für die KVB und damit die öffentliche Hand bzw. letzten Endes den Steuerzahler. Und für den Kunden ist es zum Einem nur Ärger, da er sich mit Dingen herumschlagen muss, welche überhaupt nicht durch ihn verursacht wurden. Für den Kunden, der auf diese Art unrechtmäßig belästigt wird, bedeutet dies zum einen einen Verlust des Vertrauens und zum Anderem das er eigentlich konsequenterweise "Konsumverzicht" üben müsste (also quasi mit dem Euro abstimmen…).
Und noch was zur üblichen KVB Argumentation, man könne nicht für jede alte Oma, die ihren Personalausweis vergessen hat die Polizei rufen.
Kann man schon, sollte man auch (schließlich haben normale ÖPNV Mitarbeiter, wie die Kontrolleure der KVB) nicht das Recht auf das Aufnehmen von Personalien (dies wurde uns sogar von der Kölner Polizei bestätigt, bei letzten Mal wo das vorgefallen ist). Insofern ist die KVB Argumentation hanebüchener Unsinn. Zwar dürfen KVB Mitarbeiter Personalien aufnehmen, jedoch ist der vermeintlich Ertappte nicht verpflichtet sich auszuweisen (und wenn die sich mit einer einfachen Unterschrift mit Fantasie-Daten zufrieden geben, gehören sie zur oben genannten Gruppe).
Liebe KVB, ein nett gemeinter Hinweis, eines ehrlichen Kunden, der immer wieder von euch belästigt wird:
Als Bürger ist man ausschließlich (einzig und allein), dazu verpflichtet sich gegenüber Strafverfolgungsbehörden (also etwa der Polizei) auszuweisen, und eure Studenten-Aushilfen die für euch "Schwerpunkt-Kontrollen" machen versuchen zwar eine Art "Hausrecht" auszuüben, sehen sich zwar autorisiert Personalien aufzunehmen, der Bürger ist dazu aber nicht verpflichtet. Da eure Aushilfen ihr Geld auch so bekommen, ist es es denen letzten Endes egal, ob und wie das Ergebnis des Verfahrens aussieht. Meiner Ansicht nach sollte man aufgrund dieser Nachlässigkeiten den unqualifizierten Angestellten die Verfahrenskosten vom Gehalt abziehen.
=> Dann, und nur dann sehe ich eine Chance das die sich auch ordnungsgemäß um Erlangung gültiger Daten bemühen…

